Wie das Osterdatum berechnet wird

Aktualisiert am 28. September 2026

Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond, der am oder nach dem 21. März liegt. Dieser eine Satz erklärt, warum Ostern zwischen dem 22. März und dem 25. April hin und her wandert.

Die Regel Stück für Stück

Carl Friedrich Gauß hat daraus um 1800 eine Formel gemacht, mit der man das Datum ohne Tabellen ausrechnen kann. Diese Seite rechnet mit einem ähnlichen, etwas jüngeren Verfahren.

Warum orthodoxe Ostern oft später liegen

Die orthodoxen Kirchen wenden dieselbe Regel auf den julianischen Kalender an, der heute 13 Tage hinter unserem liegt. Ihr 21. März ist unser 3. April. Manchmal fallen beide Ostern auf denselben Sonntag, manchmal liegen bis zu fünf Wochen dazwischen.

Ostertermine der nächsten Jahre

JahrOstersonntagOrthodoxe Ostern
202728. März2. Mai
202816. AprilGleicher Tag
20291. April8. April
203021. April28. April
203113. AprilGleicher Tag
203228. März2. Mai
203317. April24. April
20349. AprilGleicher Tag

An Ostern hängen die beweglichen Feiertage: Rosenmontag liegt 48 Tage davor, Karfreitag zwei Tage davor, Christi Himmelfahrt 39 Tage danach, Pfingstmontag 50 und Fronleichnam 60 Tage danach. Wie viele Tage es bis zum nächsten Osterfest noch sind, zeigt der Oster-Countdown.

Häufige Fragen

Wann ist Ostern frühestens?

Am 22. März. Das war zuletzt 1818 und kommt erst 2285 wieder.

Und spätestens?

Am 25. April, zuletzt 1943 und das nächste Mal 2038.

Warum feiern orthodoxe Christen Ostern oft später?

Sie wenden dieselbe Regel auf den alten julianischen Kalender an, der 13 Tage hinterherläuft. Manchmal fallen beide Ostern zusammen, manchmal liegen bis zu fünf Wochen dazwischen.